Gemeinschaft im Mehrgenerationenhaus Giesserei
Lebensalter
Wir möchten einen Generationenmix mit Menschen quer durch alle Generationen vom Baby bis zum Greis erreichen, die in gegenseitiger Solidarität miteinander in der Giesserei leben. Anhaltspunkt ist die demografische Zusammensetzung der Schweiz.
- Instrumente dazu: Vermietungskommission, die auch auf den Altersmix achtet und regulierend einwirkt.
Lebensformen
Einzelpersonen, Paare, mit oder ohne Kinder, Wohngemeinschaften - verschiedene Lebensformen sind in der Giesserei möglich.
Soziale Durchmischung
Wir streben eine soziale Durchmischung an: Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher ökonomischer Verhältnisse und verschiedener Berufsgruppen leben in gegenseitigem Respekt und unterstützen sich im Alltag und in Notlagen gegenseitig. Mit folgenden Ideen können wir eine Durchmischung fördern:
- Fonds der Gesewo: Solifonds und Pflichtdarlehensfonds
- subventionierte Wohnungen
Gemeinschaft und Individuum
Gemeinschaft, gegenseitige Hilfe und Solidarität sollen gestärkt werden. Kombiniert mit der hohen Kunst, die Individuen nicht zu beschränken und zu freiwilligem Handeln und persönlicher Entfaltung zu ermutigen.
- Gemeinschaftsaktivitäten (Kultur, Garten, Kinder, Essen)
- Gemeinschaftsarbeiten (Pflege der Aussenanlagen, des Hauses)
- Tausch- und Informationsbörsen
Siedlung und Stadtquartier
Die Siedlung möchte nicht Insel sein, sondern sich aktiv in das Stadtquartier einbringen.
- Beteiligung am Quartierverein
- Austausch mit BewohnerInnen der Nachbargebäude
Kommunikation
Ein regelmässiger persönlicher Austausch ist Voraussetzung dafür, dass die sozialen Prozesse konkret in die Hand genommen werden und nicht einfach "passieren".
- Mitgliederversammlungen des Hausvereins und Arbeitsgruppen
- eine interne Kommunikationsgruppe verbessert ständig und nachhaltig die Kommunikation in den einzelnen Hausteilen und in der gesamten Giesserei.
Autofreie Siedlung
Die Giesserei strebt eine im ökologisch, sozial und ökonomisch umfassenden Sinn nachhaltige Siedlungsform an. Dazu gehört auch die Mobilität seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Mit nur 60 Autoabstellplätzen für 151 Wohnungen (davon 29 Bewohner-PP, 20 Besucher-PP, 8 PP für Beschäftigte/Gewerbe, 3 für Mobility) und einem Parkplatzanteil von nur 0,2 PP pro Wohnung gilt die Giesserei als autofreie Siedlung. Die BewohnerInnen verzichten daher grösstenteils auf eigene Autos. Für die Mobilitätsbedürfnisse stehen grosszügige Veloabstellplätze, Mobility-Autos und gute Verbindungen mit Bus und Bahn zur Verfügung. Alle wichtigen Nahversorgungs-Angebote liegen in Fussdistanz. Mehr dazu findet sich im Mobilitätskonzept der IG Mobilität.
Ökologie
Ökologisches Handeln und ressourcensparendes Verhalten sollen im Alltag erkennbar werden.
- Austausch von technischen Geräten (z.B. es braucht nicht jeder alle Heimwerkergeräte)
- Effiziente Waschküchen