Projekt Organisationsentwicklung der Gesewo

Die Gesewo hat sich in den letzten Jahren verändert und konnte stark wachsen. Struktur und Strategie der Organisation werden deshalb vom Vorstand in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer neu aufgegleist. Miteinbezogen werden je nach Teilprojekt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie die Genossenschafterinnen und Genossenschafter. Seit März 2017 begleitet Ernst Schedler als externer Projektleiter die Organisationsentwicklung.

Zur Organisationsentwicklung gehören drei Teilprojekte: Strategie, Überführung der Geschäftsstelle und Organisationsstruktur.

Infos zu den Teilprojekten

Überführung der Geschäftsstelle

Auf den 1. Januar 2019 übernimmt die Gesewo die Geschäftsstelle, die bis jetzt als Mandat an die Firma Martin Geilinger & Partner vergeben ist. Die Gesewo wird damit Arbeitgeberin der zehn Personen, die auf der Geschäftsstelle beschäftigt sind. Die Projektgruppe Überführung besteht aus je zwei Mitgliedern des Vorstands und der Geschäftsstelle sowie dem Geschäftsführer. Die Arbeitsgruppe bereitet den Weg der Gesewo zur Arbeitgeberin vor. Sie kümmert sich um technische Themen wie Verträge, Versicherungen, Räumlichkeiten und Übernahme der Infrastruktur. Zusammen mit dem Vorstand arbeitet sie auch an Grundsätzen der Personalpolitik und an der Abgrenzung der Aufgabengebiete von Vorstand und Geschäftsstelle.

Entstanden ist ein neues Organisationsreglement, das per 1. Juni 2018 in Kraft getreten ist. Die wesentlichsten Änderungen gegenüber der bisherigen Regelung sind:

  • Klare Trennung zwischen strategischen und operativen Aufgaben.
  • Aufhebung des Ressortsystems im Vorstand.
  • Bildung von gemischten Ausschüssen für die Bereiche Führung, Liegenschaften, Soziales und Finanzen. In diesen Ausschüssen sind sowohl VertreterInnen des Vorstandes wie der Geschäftsstelle vertreten. Die Ausschüsse haben keine Entscheidungskompetenz, sondern bereiten die Geschäfte für den Vorstand vor. Mehr Infos zu den Ausschüssen hier.

Strategie

Die neue 5-Jahres Strategie hat der Vorstand an der Generalversammlung 2018 den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern vorgestellt. Erarbeitet wurde sie im Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Genossenschafterinnen und Genossenschafter wurden im Rahmen des Echoraums vom 17. März 2018 einbezogen. Der Gesewo-Vorstand hat die Strategie im April 2018 genehmigt.

Strategie 2019-2023: Das Resultat hier.

Organisationsstruktur

Die Gesewo hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert und auch das Umfeld ist nicht mehr dasselbe. Daher soll auf der Grundlage des neuen Leitbilds und der erarbeiteten Strategie überprüft werden, wie die Organisationsstruktur verbessert werden kann: Haben die Hausvereine die richtigen Aufgaben und Befugnisse? Wollen wir ein neues Organisationsmodell wie Soziokratie einführen? Braucht es eine Delegiertenversammlung? Was soll die Aufgabe der Geschäftsprüfungskommission sein? Der Vorstand hat entschieden, diese Themen ab 2019 in einem partizipativen Projekt gemeinsam mit allen Betroffenen zu bearbeiten, damit die Gesewo für die nächsten 30 Jahres gerüstet ist.

Ziel ist, dass die Organisationsform der Gesewo dazu beiträgt, dass Selbstverwaltung und Mitbestimmung auch künftig gelingen. So sollen sich Genossenschafter/innen, Hausvereine, Mitarbeitende und alle Organe für die Gesewo einsetzen, sich mit der Genossenschaft identifizieren und zur Verbundenheit und Solidarität beitragen.

Ansprechpartner

Rückmeldungen und Fragen bitte an Markus Schatzmann, Präsident, oder an die Leiterinnen und Leitern der Teilprojekte: