Wer wohnt denn sonst noch so da?

Nachbarinnen und Nachbarn der genossenschaftlichen Siedlung werden klassische Mieterinnen und Mieter sowie Wohneigentümerinnen und –eigentümer sein. Für diese soll sich die Gesewo-Siedlung sichtbar öffnen, wie dies beispielsweise die Sagi Hegi und die Giesserei am Eulachpark schon erfolgreich tun.

Vorbild 2000-Watt-Gesellschaft

Damit eine Erde für uns alle reicht, sollte ein Mensch im Durschnitt nicht mehr als 2000 Watt verbrauchen. Der Gestaltungsplan Werk 1 schreibt vor, dass die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft erreicht werden müssen. Das Krokodil als Holzbau unterstützt dieses Ziel. Der Energieplan der Stadt Winterthur gibt vor, dass das Areal mit Fernwärme aus der Kehrrichtverbrennungsanlage zu heizen ist.

Darüber hinaus wird das Krokodil im Minergie-P-Standard realisiert und zertifiziert. Und einen tiefen Wohnflächenverbrauch pro Person (Grössenordnung 35 m2 pro Person), auch als Beitrag gegen die Zersiedlung.

Mobilität für urbane Menschen

Die Bedürfnisse der autofrei Wohnenden bestimmen das Mobilitätsangebot. Konkretisiert wird das in einem Mobilitätskonzept. Im EinViertel werden rund 260 Veloparkplätzen, also ungefähr ein Platz pro Zimmer, erstellt.

Für gelegentlich notwendige Autofahrten stehen für Kundinnen, Kunden und Besuchende sieben Besucher/innen-Parkplätze, für Bewohnende mit einem ausgewiesenen Bedürfnis rund 12 Parkplätze zur Verfügung. Ziel ist auch, dass Mobility-Fahrzeuge in der Überbauung stationiert werden.